Machine Gun Preacher

 

Ein geläuterter Verbrecher (Butler) kommt heim, wird bekehrt und verwendet seine ganze Energie darauf arme Waisenkinder in Afrika zu unterstützen. Auch am Dienst an der Waffe ist er sich hierfür nicht zu schade.

Ein schwacher Film, bei dem ich eigentlich auf Grund des brachialen Filmtitels schon vorgewarnt sein müsste. Aber eine IMDB Bewertung von 6,8 (im Moment) ließ mich aufhorchen.

Allerdings weiß ich nicht, was gut sein soll. Seine Frau, ok. Michelle Monaghan wie immer bezaubernd, aber der Rest ist so dahingerotztes Blechtrommelkino, dass ich sogar zwischenzeitlich überlegt habe mich mit Uwe Boll auf Facebook zu befreunden. Schlimmer Gedanke.

Noch schlimmer aber diese inszinierten Schießereien. Es ist mir klar. Die meisten Schießereien in Filmen sind gestellt. Aber ich habe nie Angst um unseren Hauptdarsteller, es ist mir völlig egal, ob er sich in Richtung angreifender Rebellen stürzt, weil mir ab Minute 1 klar war, dass ihm nichts passieren wird.

Dieses Rumgeheule von Ihr und die Zerissenheit in der Familie, weil Papi ja böse Schwarze abknallt soll Nähe zum Zuschauer schaffen, aber es ist lachhaft, wie es der Film nicht schafft, dieses Gefühl zu erzeugen. Weil er (Butler) in der Sekunde drauf sich wieder in Afrika befindet und weil er doch viel mehr Bock drauf hat, sich dort zu engagieren. Was natürlich nichts schlechtes ist, aber bei einem Film, der sich „Maschinengewehrprediger“ nennt, erwarte ich dann wenigstens, dass die Konfrontationen mit selbiger gelungen sind.

Bewertung:
Matthias 2/10

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