Notorious

In Notorious BIG gehts um den Rapper himself. Eine Filmdokumentation über sein ganzes Leben, welches man mit 24 Jahren auch nicht unbedingt als langes einstufen kann.

Vom Maxi kam die Empfehlung:

„Dringender Tip: Notorious B.I.G. mußt Du Dir anschauen!“

Habe noch was in Erinnerung, er würde 11 geben wenn es das gäbe und irgendwas mit Tränen im Auge…

Es ist ja immer so eine Sache mit Filmen, die solch Vorschußlorbeeren geniessen.

Ich will mal meine Erwartungshaltung schildern: Also wenn Maxi eine 10 von 10 vergibt, ist das bei meinem Index automatisch schon mal eine 8 von 10. Gerade beim Biggiefilm erwarte ich einen Punkt extra für guten Sound. Was alles in allem eine 9-10 geben sollte. Aus der Vergangenheit sollte der Leser noch bedenken, dass ich großer Fan von „8 Mile“ (Eminem) war. Hier würde ich im nachhinein auch 10 von 10 locker machen. Erinnert ihr euch noch an den Freestyle im Shelter über den Mobb Deep Beat? Gänsehaut. Halt. Ich schweife ab!

Nun gut. Soweit meine hohen Erwartungen.

Der Film enttäuschte mich nicht. Die Musikauswahl ist dicke. Die gewohnten Biggietracks werden abgefeiert, wenngleich ich noch ein paar Classics vermisst habe.

Der Schauspieler welcher Notorious verkörpert macht seine Sache prima. Er ist aber schauspielerisch auch der einzige Lichtblick.

Es kommt mir so vor, als wären alle anderen Actors mit dem Reimen erlernen beschäftigt gewesen, aber für die Rolle selber hatten sie dann nicht mehr viel übrig.

Vielleicht seh ichs übertrieben. Aber das ist so.

Interessant zu sehen, wie Puff Daddy (Der Produzent, also der echte jetzt) die Szenerie um Tupacs und Biggies Tod schildert. Es wird so dargestellt, das sie eigentlich Kumpels waren, aber die Medien mit Ihren Hetzkampagnen dazu beigetragen haben, das das Feuer weiter angeheizt wird. Rückblickend sehr schade.

Bitte bedenkt eines. Notorious BIG hinterließ die Hip Hop Welt, da war er erst 24. Nicht auszumalen, zu was er es noch gebracht hätte, hätte er länger gelebt. Heftig.

Doch zurück zum Film: Die Livegigs sind schön gemacht, die Studioaction ebenso. Alles in einem schnellen Tempo, aber irgendwie muß man 24 Jahre schließlich in 2 Stunden unterbringen.

Natürlich gefällt mir als Hip Hop Fan solch ein Film. Wenn man allerdings mit dem Genre nichts zu tun hat, dann kann ich auch vom Film nur abraten.

Bewertung:
Matthias 7/10

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