30 Minuten oder weniger

Es geht um einen Pizzalieferanten, gespielt von Mark Zuckerberg Jesse Eisenberg, der in die Fänge zweier Spinner gerät, die Geld von ihm haben wollen. Was ist deren Plan? Sie binden dem tollpatschigen Pizzaboten eine Sprengweste um und geben das Ziel aus, dass er 100.000 $ in einer Bank rauben soll.

Ich hatte ziemliche Vorfreude auf den Film, weil er überwiegend gute Kritiken bekam. Ich will nicht sagen, dass ich komplett enttäuscht bin, aber der Film blieb klar hinter meinen Erwartungen.

Ok. Jesse routiniert und jetzt schon aus Hollywood nicht mehr wegzudenken. Auch sein indischer Mitstreiter gibt eine gute Figur ab. (Erinnert mich stark an das Harold & Kumar Gespann.)

Aber sonst so? Im Westen nichts neues. Der Film ist kein reiner Actionfilm in dem Knüppel auf Knüppel geschwungen wird.

Der Film ist keine Komödie, wo ein Kalauer den Nächsten hetzt.

Was ist das dann für ein Film? Schwierig zu sagen, auch darum, weil ich ihn schlecht kategorisieren kann. Realsatire triffts wohl am ehesten.

Mir scheints so, als hätten die beteiligten Filmemacher nur die Inhaltsangabe des Scripts gelesen und zugesagt. Im weiteren (tiefen) Verlauf der Story tut sich nämlich nicht das Mindeste.

Klar war der ein oder andere On-Liner gut rübergebracht, aber davon hätte es gerne mehr sein dürfen.

Die kurze Spieldauer des Films ist aber von Vorteil.

Mal was fürs Free-TV. Aber ins Kino gehen lohnt sich nicht.

Bewertung:
Matthias

Sabine

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