Evil

Evil spielt in den 50er Jahren und beschreibt vorerst das romantische Zusammenleben von Schülern zu dieser Zeit. Allerdings bleibt nicht alles Koscher.

Ein Vorwort vom Großmeister aka Stephen King findet sich auch im Buch und das will schon was heißen oder?

Mir persönlich ist der Schmöker auf der ersten Hälfte des Buches zu langwierig. Zu lange steht das amerikanische Kleinstadtleben im Vordergrund in dem außer kleine Bubenstreiche so rein gar nichts passieren mag.

Das ist gähnend langweilig. Noch dazu, dass sich das Buch als Horror neu definieren soll.
Dass halte ich aber nur für einen PR-Scherz. Einen schlechten obendrein.

Im „Bunker“ (mehr will ich nicht verraten) gehts dann mal zur Sache und wie soll ich sagen, wer den vietnamesischen Gulag gelesen hat, der findet die Szenerie eigentlich aushaltbar.

Aber gut: Sarkasmus beiseite. Es ist schon toll geschrieben, da gibts gar nichts, da hat der Autor (Ketchum) seine Hausaufgaben gemacht und wird deshalb auch zu Recht von King über den grünen Klee gelobt.

King hat doch eh so einen 50er Jahre Tick. Dieses Szenario gefällt ihm doch besonders gut.

Das Gute ist, man weiß ja vorher nicht, dass man sich die ersten 150 Seiten sparen kann es könnte ja theoretisch immer was passieren.

Auch ließt man zum Schluß schneller, weil man wissen will, wie es ausgeht oder was wohl noch alles passieren wird.

Für die Kürze des Buches ein Quickie unter den Horrortrashern und gut wegzulesen an einem Tag.

Bewertung:
Matthias

Sabine

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